GP Ice Race: Spektakuläre Action und einzigartige Ausstellung historischer Renn- und Rallyefahrzeuge

Foto:Skijöring © Pixabay.com
Foto:Skijöring © Pixabay.com

 
 
 

(lifePR) (Zell am See (AUT), Januar 2019). Initiatoren Ferdinand Porsche und Vinzenz Greger im Interview. Revival der legendären Eisrennen im Zell am See mit einem Wochenende voller sportlicher Wettbewerbe, Spaß und Spannung. Motorsportfans können schon jetzt Zwei-Tages-Tickets online auf der Website www.gpicerace.com bestellen.

Show-Fahrten mit historischen Renn- und Rallyefahrzeugen vom Kaliber eines Audi RS5 DTM, Audi Sport Quattro S1 oder des Bi-Motor VW Golf 2 Pikes Peak, spannende Duelle zwischen ŠKODA und Volkswagen in der Kategorie moderner R5-Rallyefahrzeuge sowie spektakuläres Skijöring warten auf die Fans beim GP Ice Race in Zell am See (19. und 20. Januar 2019). Darüber hinaus sorgt eine Ausstellung historischer Fahrzeuge für ein Motorsport-Event der Extra-Klasse. Zu sehen sind unter anderem ein Auto Union Typ C, erfolgreicher Grand-Prix-Renner aus dem Jahr 1938, sowie aktuelle Meilensteine des Motorsports wie der Elektro-Rennwagen ID. R Pikes Peak von Volkswagen, das aktuelle Siegerfahrzeug des Bergrennens am Pikes Peak. Im Interview gaben die Initiatoren Ferdinand Porsche aus Zell am See und der Nürnberger Vinzenz Greger (gemeinsam Gründer der Greger Porsche Classic Cars, Wien) einen Ausblick auf das erstmals veranstaltete GP Ice Race.

Sie planen am 19. und 20. Januar 2019 ein spektakuläres Motorsport-Wochenende in Zell am See. Nach fast fünf Jahrzehnten Pause kommt das legendäre Eisrennen in den österreichischen Wintersportort zurück. Wie kamen Sie auf die Idee?

Ferdinand Porsche: Die Idee lag eigentlich sehr nahe. Vierzig Jahre lang haben spektakuläre Eisrennen mit Autos und Skijöring die Menschen in Zell am See begeistert. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab es ein solches Event für Motorräder auf dem Zeller See. In den 1950er Jahren entstand daraus die Traditionsveranstaltung, an die wir heute denken, wenn wir Skijöring hören. Das erste Dr.-Porsche-Gedächtnis-Skijöring fand am 10. Februar 1952 am Zeller See zu Ehren meines Urgroßvaters Ferdinand Porsche statt. Vier Jahre später wurde daraus das Eisrennen „In Memoriam Prof. Dr. h.c. Ferdinand Porsche“ mit Motorrädern und Autos. Damals gewann übrigens kein Porsche – sondern ein DKW. Jetzt holen wir diese legendäre Veranstaltung neu interpretiert unter dem Namen „GP Ice Race“ aus der Versenkung zurück.

Was erwartet die Zuschauer?

Vinzenz Greger: Zwei Tage hochklassiger Motorsport und reichlich „Action“ in außergewöhnlicher Atmosphäre. Ein Winter-Highlight für alle Fans motorisierter Träume. Kurz: eine legendäre Veranstaltung – neu gedacht, mit viel Action, Spaß und Spannung.

Das heißt konkret?

VG: Viele bekannte Elemente kehren zurück. Auf dem traditionellen Renngelände am alten Flughafen konkurrieren Amateur- und Profirennfahrer, Teams und Hersteller in verschiedenen Fahrzeugklassen. Die Zuschauer können sich auf aktuelle Renn- und Rallyefahrzeuge freuen. Historische Motorsport-Boliden wie der Auto Union Typ C von 1938 und aktuelle Meilensteine des Motorsports wie zum Beispiel das Siegerfahrzeug des legendären Bergrennens am Pikes Peak, der Elektro-Rennwagen ID. R Pikes Peak von Volkswagen, werden in einer Ausstellung zu bewundern sein. Eine derartige Ansammlung historischer und aktueller Renn- und Rallyefahrzeuge gab es noch nie an einem Ort. Dazu gibt es traditionelles Skijöring und Show-Fahrten prominenter Fahrer.

Was ist Skijöring eigentlich?

FP: Ich würde sagen: eine echte Gaudi. Beim Skijöring lassen sich Skifahrer in Höchstgeschwindigkeit von einem Auto über eine Eis- und Schneepiste ziehen. Zurück geht Skijöring auf die Olympischen Winterspiele von 1928 in St. Moritz. Damals wurden Skifahrer erstmals hinter reiterlose Pferden gespannt. Skijöring wurde Kult und erfasste bald auch den Motorsport. In Zell am See fuhren bereits zehn Jahre später motorisierte Renntandems über das Eis. Und bald darauf fanden dann die ersten Eisrennen für Motorräder und Automobile aller Klassen statt.

Motorsport liegt Ihnen im Blut?

FP: Wenn man den Nachnamen Porsche trägt, ist er sogar eine Verpflichtung. Zugegeben, eine der schönsten! Motorsport gehört außerdem zu Zell am See wie die Pässe zu den Bergen.

Wer unterstützt das Comeback des Eisrennens?

VG: Viel Prominenz. Die deutsche Rennfahrer-Legende Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck ist unserer Botschafter. Andere Motorsportgrößen haben bereits ihre Teilnahme angekündigt, darunter die Langstrecken-Weltmeister Marc Lieb und Timo Bernhard sowie die Rallye-Ikone Walter Röhrl. Weitere Gespräche mit prominenten Fahrern aus dem Renn- und Rallyesport laufen derzeit.

Wie viele Zuschauer erwarten Sie?

FP: Um ehrlich zu sein: Das hängt wesentlich vom Wetter ab. Wenn die Sonne scheint, es kalt ist und Schnee liegt, wenn also ideale Bedingungen herrschen – dann wird es ein Festival. Da bin ich mir ganz sicher. Früher besuchten regelmäßig mehrere Tausend Motorsport-Fans die Eisrennen in Zell am See. Ich hoffe, wir können an diese Zahlen anknüpfen. Die Fans stehen bei uns im Mittelpunkt. Es gibt keine VIP-Karten für Fahrerlager und Boxen nur für privilegierte Besucher. Bei unserer Veranstaltung kommt jeder mit der Eintrittskarte ganz nah ans Geschehen und die Stars heran.

Was macht Sie so optimistisch?

FP: Erstens: Historische Motorsport-Veranstaltungen und faszinierende Automobile vergangener Epochen ziehen überall auf der Welt Menschen magisch an. Die Begeisterung ist riesig. Und zwar über alle gesellschaftlichen Barrieren und Altersgrenzen hinweg. Außerdem ist das Eisrennen in Zell am See, in dieser fantastischen Landschaft, ein Pfund. Dafür stehen berühmte Namen wie Otto Mathé, Richard von Frankenberg oder Huschke von Hanstein. Und zweitens: das tolle Engagement des Tourismusverbandes Zell am See-Kaprun für unser Veranstaltungskonzept. Der Verband ist unser erster Premiumpartner, und damit unser größter Fürsprecher in der Region.

Wo gibt es Karten und ab wann sind sie erhältlich?

VG: Karten gibt es ab sofort im Internet unter www.gpicerace.com.

Sie treten gemeinsam als Veranstalter auf. Was verbindet Sie?

VG: Wir haben uns beim Studium in Wien kennengelernt und schnell unsere gemeinsame Liebe für historische Automobile entdeckt. Im Januar 2018 haben wir dann die Greger Porsche Classic Cars GmbH in Wien gegründet.

Was steckt hinter der Greger Porsche Classic Cars?

FP: Zunächst einmal ein junges Unternehmen zweier Enthusiasten. Uns geht es darum, Menschen mit einer ausgesprochenen Leidenschaft für Automobile – auch historische – zusammenzubringen. Wir bauen eine Gemeinschaft Gleichgesinnter auf. Zu diesem Zweck veranstalten wir besondere Events.

Was ist das Besondere an Greger Porsche Classic Cars?

VG: So banal sich das anhört: Unsere Überzeugung, dass Autos fürs Fahren gemacht sind – egal wie alt, selten oder wie teuer sie sind. Wer zu uns kommt, will Bewegung und die Faszination genießen, die solche Fahrzeuge ausüben. Und zwar nicht nur in staubdichten Glaskästen, sondern dort, wo sie hingehören: auf der Straße. Deshalb veranstalten wir mit unseren Kunden ausgewählte Aktiv-Tage auf Rennstrecken oder Wochenend-Genießer-Reisen etwa zu legendären Rundkursen in Mitteleuropa und Classic-Car-Rallyes. Das Eisrennen in Zell am See ist unsere Visitenkarte.